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Gränichen
Name
Gränichen
Mundart
Gräniche , Gräneche
Phonetik
  • grḗ᪷nịχə, grḗ᪸nəχə
Sprachatlas der deutschen Schweiz
    Eigenbezeichnung
  • krḗni᪷χə (Gränichen)
    Fremdbezeichnung
  • grēnəχə (Küttigen)
  • grḗni᪷χə (Teufenthal (AG))
Fragebogenmaterial Georg Wenker
  • Gräniche, Grèniche, z' Grènèche
(Faksimile |
Ortstyp
Siedlung , Ort
Gemeinde
Bezirk
Kanton
Deutung
Altalemannischer Lehnappellativ-Name zu lat.-roman. granica, -ae f. 'Scheune, Kornspeicher', (im Spätlat. auch) 'Meierei, Bauernhof', (mittellat.) 'Getreidekasten, Speicher'1. Durch die 2. oder hochdeutsche Lautverschiebung wurde der gutturale Verschlusslaut -c-
Kommentar
Die aargauische Gemeinde Gränichen liegt in der fruchtbaren und durch beidseitige Hügelmassive geschützten Talebene der Wyna. F. X. Bronner berichtet, dass Gränichen sehr fruchtbare Grundstücke besitze. «Ein
Quellen
  • 1184 :
    Seingen. Craenchon. Chollinchon (Engelb Gfr 49 Nr. 10)
  • 1184-1190 :
    de Cranichun 30 sol. (Engelb QW II 2 S. 224)
  • 1236 :
    possessiones in ... Winichon, Grenechon (Engelb QW I 1 S. 176)
Lokalisierung
Höchster Punkt
496 m. ü. M.
Tiefster Punkt
401 m. ü. M.
Fläche
2.439 km²
Datenherkunft
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