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Güücht
Name
Güücht
Mundart
Güücht
Phonetik
  • t gǖχt
Ortstyp
Kulturland , Flurname swisstopo
Gemeinde
Bezirk
Kanton
Beschreibung
Kulturland
Deutung
Kollektivum gjüücht zum Appellativ juuch: ‘das Grundstück von der Grösse einer Jucharte’.
Deutung Grundwort
juuch zu ahd. jûh stn. ‘Morgen, Joch’, mhd. jûch, jiuch stnf. ‘Joch Landes, Juchert’. Das Wort erscheint schon sehr früh nur in Flurnamen, und es scheint
Quellen
  • 1536 :
    Am 30. Juni 1536 erhält ein Hans im Bintz zu Hugelshofen aus der Hand des Herrn Allecius Schytterberg, Kaplan am St. Georgen Altar zu Konstanz das “Clusengut” zu Lehen. In der weitläufigen Urkunde werden alle Grundstücke aufgezält, die zu diesem Lehengut gehören. Eine Musterkarte von alten Flurnamen, die heute noch viele in Gebrauch sind: Die kleine Bündt, die langen Acker, Krumenacker, witen Graben, Braiti, an der Egg, Eggacker, Gücht usw. (OrtsG, Hugelshofen 1, Pr.)
Lokalisierung
Höhe
506 m. ü. M.
Koordinaten
726666, 273477
Datenherkunft
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