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Bonstetten
Name
Bonstetten
Mundart
Z Baustette , Bonstette
Phonetik
  • ts bá̤uštet̄ə, SDS: bọ́nštẹttə [Aeugst a.A.]
Sprachatlas der deutschen Schweiz
    Fremdbezeichnung
  • bâ̤ušdẹtə (Birmensdorf (ZH))
  • bọ́nštẹttə, bạ́ušdẹttə (Aeugst am Albis)
Fragebogenmaterial Georg Wenker
  • Bonstette
(Faksimile |
Ortstyp
Gemeinde
Gemeinde
Bezirk
Kanton
Beschreibung
Gemeinde und Haufendorf mit Einzelhöfen westlich des Albis am Rand eines schwach ausgebildeten Talkessels. Funde von Grabhügeln der Spätbronze- und Hallstattzeit sowie eines röm. Wohngebäudes. Archäologische Untersuchungen der kleinen Burganlage
Deutung
Zürcher Siedlungsnamenbuch
Der Name setzt sich aus dem lokativischen Dat. Pl. stetin des Subst. ahd. stf. stat ‹Platz, Ort, Stelle› und dem Subst. ahd. stm. boum ‹Baum› zusammen und
Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
Deutung:
Der Name Bonstetten ist eine Bildung aus dem althochdeutschen Gattungswort boum «Baum» und der Ortsnamenendung -stetten (< althochdeutsch stat «Ort, Stelle, Stätte, Ortschaft, Stadt», im
Kommentar
1 Spätere Fälschungen.
Quellen
    Zürcher Siedlungsnamenbuch
  • 1122 [Fälschung 12. Jh., 1888 K] :
    per manus Heinrici de Boumstedin (ZHUB I 146 (Nr. 263))
  • 1124 [Fälschung 12. Jh., 1888 K] :
    ad predictum monasterium pertinentia: […] Boͧnstetin (ZHUB I 152 (Nr. 265))
  • um 1150 [um 1400 C] :
    in Bonstetten (StAAG, AA/4947 29r)
    Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
  • 1232 :
    schuͦpuͦzam in villa Boͧnsteten (ZHUB XII, 53)
  • 1225 :
    H[ermannus] de Boͧnstetin (ZHUB I, 310)
  • 1184-90 :
    De Boͧnstetin 6 mod. chernen (QW II/2, 223)
Lokalisierung
Höchster Punkt
717 m. ü. M.
Tiefster Punkt
502 m. ü. M.
Fläche
7.431 km²
Datenherkunft
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