ortsnamen.ch
Das Portal der schweizerischen Ortsnamenforschung
Rebstein
Name
Rebstein
Mundart
Rèepschte
Phonetik
  • re᪷əpštə
Sprachatlas der deutschen Schweiz
    Eigenbezeichnung
  • ts ré᪷bštə, ré᪷bšteə (Rebstein)
    Fremdbezeichnung
  • ré᪷pštə (Altstätten)
  • réəpštə (Berneck)
Fragebogenmaterial Georg Wenker
  • (z) Räabschta
(Faksimile |
Ortstyp
Gemeinde
Gemeinde
Bezirk
Kanton
Beschreibung
Politische Gemeinde, Dorf
Deutung
St. Galler Namenbuch
Appellativ räbe + Appellativ stein: ‘mit Reben bewachsener felsiger Vorsprung; Burg mit Weinberg’.
Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
Bisherige Deutungen:
Rebstein ist eine Bildung aus den Gattungswörtern Rebe (< althochdeutsch rëba, mittelhochdeutsch rëbe) und althochdeutsch stein, welches in der Ortsnamengebung neben «Stein, Felsen»
Deutung Bestimmungswort
räbe zu ahd. rëba stswf. ‘Rebe, Weinrebe, Weinstock, Rebstock’, mhd. rëbe swmf. ‘Rebe’, im Pl. auch ‘Reb-, Weingarten, Weinberg’.
Deutung Grundwort
stein zu ahd., mhd. stein stm. ‘Stein, Fels, Steinblock’. Flurnamen mit einem Element stein können sich auf verschiedene Dinge beziehen: auf steinigen oder geröllhaltigen Boden, auf felsiges
Quellen
    St. Galler Namenbuch
  • 1270 :
    filius suus miles de Rebistain (ChS Bd. 4, S. 63, Nr. 1855, Ed.)
  • <1272 :
    H. de Rebestein (Wa Bd. 3, S. 735, Ed.)
  • 1303 :
    Gozwinus de Rebsten (ChS Bd. 5, S. 76, Nr. 2592, Ed.)
    Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
  • 1312 :
    Göswin von Rebstain (SGUB III, 379)
  • 1270 :
    miles de Rebistain (SGUB III, 184)
  • 1272 :
    H. de Rebestein (SGUB III, 735)
Lokalisierung
Höchster Punkt
696 m. ü. M.
Tiefster Punkt
405 m. ü. M.
Fläche
4.394 km²
Datenherkunft
ortsnamen.ch vereint Ortsnamen, Siedlungsnamen und Flurnamen von verschiedenen Schweizer Ortsnamen­projekten und weiteren relevanten Quellen in einer zentralen Datenbank, verknüpft diese Daten und bereitet sie für die Online-Publikation auf.