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Amden
Name
Amden
Mundart
Àmde , Àmme
Phonetik
  • á᪷mdə, á᪷m̄ə
Sprachatlas der deutschen Schweiz
    Eigenbezeichnung
  • u᪷f á᪷mmən ọbə, u᪷v a᪷mnə (Amden)
    Fremdbezeichnung
  • a᪷mdə (Goldingen)
  • amdə (Murg)
  • tsa᪷mənọbə (Benken (SG))
Ortstyp
Gemeinde
Gemeinde
Bezirk
Kanton
Beschreibung
Dorf, pol. Gemeinde
Deutung
St. Galler Namenbuch
Deutung unklar. Deutungsvorschlag:
Präfix and-, ande-, ando- + Appellativ dunum: ‘bei der grossen Festung’.
Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
Bisherige Deutungen:
Oettli (1945: 50) vermutet mit Hubschmied im Namen Amden ein keltisches *andimos «der Oberste» (zum einem keltischen Adverb *ande «über»). Eine solche Form ist indessen
Deutung Bestimmungswort
and-, ande-, ando- zu gall. and-, ande-, ando- Präfix ‘sehr’.
Deutung Grundwort
dunum zu gall. dunon, lat. dūnum ‘Festung’, air. dun ‘Festung’. Dieser Worttyp kommt sehr häufig als Hinterglied komponierter Ortsnamen vor, um das lateinische oppidum zu bezeichnen.
Quellen
    St. Galler Namenbuch
  • <1800 [1178] :
    in Andimo monte (UB SG südl. T. Bd. 1, S. 175, Nr. 192, Ed.)
  • 1230 :
    usque ad extremintates montium, qui Andimin et Kirchinze nuncupantur (UB SG südl. T. Bd. 1, S. 263, Nr. 344, Ed.)
  • 1230 :
    Andimin (Gmür, Amden, S. 63, Pr.)
    Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
  • 1178[Kop.] :
    in Andimo monte (SGUBsüd I, 175)
  • 1230 :
    usque ad extremitates montium, qui Andimin et Kirchinze nuncupantur (SGUBsüd I, 263)
  • 1282 :
    in montibus Andinen et Kyrchinzen (SGUBsüd I, 501)
Lokalisierung
Höchster Punkt
2100 m. ü. M.
Tiefster Punkt
418 m. ü. M.
Fläche
47.618 km²
Datenherkunft
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