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Weesen
Name
Weesen
Mundart
Z Wese , Wesner
Phonetik
  • ts wésə, wésnər
Sprachatlas der deutschen Schweiz
    Fremdbezeichnung
  • wẹsə (Schänis)
  • wẹsᵃᵉ (Vorderthal)
  • we᪷sᵃᵉ (Obstalden)
Ortstyp
Gemeinde
Gemeinde
Bezirk
Kanton
Beschreibung
Stadt, Gemeinde
Deutung
St. Galler Namenbuch
*zi wasin: Appellativ wase DSg.: ‘beim Rasen’.
Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
Bisherige Deutungen:
Hubschmied (cf. Oettli 1945: 94 und Nyffenegger 1968: 20) stellt den Namen Weesen zu demjenigen einer keltischen Gottheit Waison oder Waisa, die im Walensee gehaust
Deutung Grundwort
wase zu ahd. waso swm. ‘Rasen(stück), Scholle, (feuchte) Erde, Sumpf’, mhd. wase swm. ‘grasbewachsene Erdfläche, Rasen; Erdstück als Symbol bei Übergabe von Grund und Boden ins Eigentum’,
Kommentar
Für ein gallisches Etymon, wie es Oettli, Deutschschweizerische Ortsnamen 94, Nyffenegger, Gaster, Kerenzen, Amden 20 und LSG 959 vertreten, gibt es kaum Anhaltspunkte.
Quellen
    St. Galler Namenbuch
  • 1232 :
    Wesin (ChS Bd. 3, S. 196, Nr. 1232, Ed.)
  • 1380 [1256] :
    in Wesen (SSRQ SG III/1, S. 397, Nr. 279, Ed.)
  • 1259 :
    totam aream sitam iuxta Wesin in litore laci (ChS Bd. 3, S. 432, Nr. 1598, Ed.)
    Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
  • 1232 :
    prediolum in Obirinwesin … ecclesię in bonis villę nostrę Nidirinwesin … omnia bona sua tam Muro quam Wesin (SGUBsüd I, 266)
  • 1225 :
    Uͦl. de Wesin (ZHUB I, 313)
  • 1232 :
    prediolum in Obirinwesin … ecclesię in bonis villę nostrę Nidirinwesin … omnia bona sua tam Muro quam Wesin (SGUBsüd I, 266)
Lokalisierung
Höchster Punkt
1206 m. ü. M.
Tiefster Punkt
417 m. ü. M.
Fläche
5.749 km²
Datenherkunft
ortsnamen.ch vereint Ortsnamen, Siedlungsnamen und Flurnamen von verschiedenen Schweizer Ortsnamen­projekten und weiteren relevanten Quellen in einer zentralen Datenbank, verknüpft diese Daten und bereitet sie für die Online-Publikation auf.