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Döttingen
Name
Döttingen
Mundart
Töttige
Phonetik
  • tö᪷́t̄igə
Sprachatlas der deutschen Schweiz
    Eigenbezeichnung
  • tsdö́tti᪷gə, dö́ttəgə (Döttingen)
    Fremdbezeichnung
  • tọ̈́ti᪷gə (Leibstadt)
  • dọ̈tti᪷gə (Würenlingen)
  • dö́tti᪷ŋŋə, tö́tigə (Bad Zurzach)
Fragebogenmaterial Georg Wenker
  • 1. (z) Dö̀ttige<sup>ä</sup>, 2. (z) Ddöttige̊
(Faksimile |
Ortstyp
Gemeinde
Gemeinde
Bezirk
Kanton
Deutung
Die Gemeindenamen des Kantons Aargau
Alemannischer -ingen-Name. GF ahd. *Tott-/Tett-ingun 'bei den Leuten des Totto/ Tetto', mhd. Tott-/Tett-ingen, bzw. (mit sekundärem Umlaut von -o- > -ö- vor folgendem
Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
Besprechung:
Der Name Döttingen ist aus einem althochdeutschen Personennamen und der Ortsnamenendung -ingun (> -ingen > -igen) gebildet. Da die historischen Belege konstant zwischen Formen mit
Kommentar
Die Gemeindenamen des Kantons Aargau
Die Gemeinde Döttingen liegt im Bereich des Mündungsgebietes der Surb (in, bi der Surb, in der Surben) in die Aare. «Vortrefflich ist die Lage dieses
Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
1 Kopie. – 2 Notiz des 14. Jahrhunderts.
Quellen
    Die Gemeindenamen des Kantons Aargau
  • 1239 Or K 16. Jh :
    ecclesie de Lûtegern in Totingen (ZUB 2 Nr.528)
  • 1243 :
    in villa Thettingin, secus litus fluvii (ZUB 2 Nr. 584)
  • 1244 K :
    H. praepositus de Tottingen (ZUB 2 Nr. 606)
    Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen
  • 1239 :
    ecclesie de Lûtegern in Tottingen (ZHUB II, 30)
  • 1274 :
    Burchardus miles de Thetingen (BLUB, 75)
  • 1243 :
    in villa Thettingin (ZHUB II, 90)
Lokalisierung
Höchster Punkt
511 m. ü. M.
Tiefster Punkt
317 m. ü. M.
Fläche
6.925 km²
Datenherkunft
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